Die Welt der Hildegard von Bingen – Der letzte Vortrag von Heinrich Schipperges (2002)

Dieser Beitrag betrifft ausnahmsweise den unpublizierten Text eines anderen Autors. Am 21. Oktober 2002 sollte der Heidelberger Medizinhistoriker Heinrich Schipperges (1918-2003) an der Universität Bonn sein doppeltes goldenes Doktorjubiläeum feiern. Vor 50 Jahren war der renommierte Medizinhistoriker von der Medizinischen und der Philosophischen Fakultät der Bonner Universität promoviert worden. Er sollte im Rahmen dieser Ehrung einen öffentlichen Vortrag halten, der auch offiziell angekündigt wurde.

Aus gesundheitlichen Gründen musste Professor Schipperges kurzfristig absagen. Ich bat ihm um das Vortragsmanuskript, das ich dann im überfüllten Festsaal der Universität vor einem intensiv zuhörenden Publikum vorlesen durfte. Meine Versuche schlugen fehl, das Manuskript als Dokument zu veröffentlichen. Es ist deshalb interessant, weil Heinrich Schipperges hier noch einmal zusammenfassend sein Verständnis der Hildegard von Bingen ausführte. Der Scan zeigt auch seine letzten handschriftlichen Korrekturen. Ich möchte dieses Dokument dem interessierten Publikum zur Verfügung stellen. Zunächst ein Scan des Manuskripts der von mir ursprünglich vorbereiteten Ansprache zur Begrüßung von Heinrich Schipperges.

Und hier ein Scan des originalen Vortragsmanuskripts von Heinrich Schipperges, das ich verlesen habe.

Ein Heidelberger Quartett (von links nach rechts): Heinrich Schipperges, Hans-Georg Gadamer, Hans Schaefer und Wilhelm Doerr auf der 4. Heidelberger „Brückentagung“ 1990 .

gadamer

Bildquelle: http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cn6/philosophie.html

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