Der menschliche Leichnam im Wandel der Zeit: Was bedeutet „Pietät“ und „würdevoller Umgang“ − Medizingeschichte (2016)

Diesen Vortrag hielt ich auf dem 2. Symposium des Göttinger Zentrums für Medizinrecht „Würde und Selbstbestimmung des Menschen über den Tod hinaus“ am 24.06.2016 in Göttingen. Die Tagung wurde organisiert von dem Juristen Prof. Gunnar Duttge und dem Anatomen Prof. Christoph Viebahn.

Hier mein Redemanuskript [Endnoten ganz am Ende].

Heinz Schott

 Der menschliche Leichnam im Wandel der Zeit: Was bedeutet „Pietät“ und „würdevoller Umgang“ − Medizingeschichte[1]

 Zunächst darf ich ein paar kurze Vorbemerkungen vorausschicken. Tod und Sterben sind die größte Herausforderung für die menschliche Kultur, rühren sie doch an die unlösbare Frage nach dem Sinn des Lebens angesichts des unausweichlichen Todes. Zu allen Zeiten und in allen Kulturkreisen wurde die menschliche Leiche nie als absolut tote Sache angesehen, sondern hatte immer einen Subjekt-Objekt-Charakter und schien eine gewisse inhärente Kraft und Restlebendigkeit zu besitzen. Und schließlich ist die Form des Umgangs mit der Leiche, das, was wir als „Würde“ oder „Pietät“ bezeichnen, kulturell geprägt und folgt sozialen Verhaltensnormen und ihrem historischen Wandel. Es geht mir nun weniger um ein Nacheinander verschiedener Ent­wick­lungs­stufen, als vielmehr um die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Blick­richtungen, die uns auch heute noch angehen, wenngleich uns ihr Einfluss großenteils unbewusst ist. Ich möchte Ihnen das in fünf kurzen Kapiteln präsentieren.

  1. Der Leichnam als Heilquelle

Die Tatsache ist weithin aus unserem Bewusstsein verschwunden, dass die Leiche bzw. bestimmte Leichenteile von der Antike bis weit in die Neuzeit hinein als heilkräftig erschienen. Dies betrifft keineswegs nur den kruden Kannibalismus bei sog. „Naturvölkern“ oder das christliche Ritual des Abendmahls sowie die christliche Tradition der Heiligenverehrung mit ihrem Reliquienkult, sondern auch die praktische Medizin: Leichenteile, insbesondere Organe von Hingerichteten, wurden regelrecht als Arznei­mittel rezeptiert. So schreibt ein deutscher Autor noch 1767 im Anhang an die Über­setzung eines arabischen Medizintextes: „Vor [= für] die fallende Sucht werden Menschenknochen zu Pulver gestoßen, und davon eingenommen. Oder man schabe von einem Todtkopf oder Hirnschaale, reibe es zu Pulver, und gebe es dem Patienten in Wein- oder mehr Zwiebel-Essig ein. Dieses troknet die böse Feuchtigkeit aus, und heilet.“[2] Der mittelalterliche Reliquienhandel im Christlichen Abendland wurde, was in der Medizinhistoriographie nur am Rande Beachtung fand, von einem ausgedehnten Handel mit Arzneimitteln komplettiert, die als wesentliches Ingredienz auch menschliche Leichenteile enthielten.

Dabei spielte die so genannte „Mumie“ eine herausragende Rolle. Die „persische Mumie“ war paraffinhaltiges Erdöl (Asphalt, Bitumen), das im Altertum ursprünglich im persischen Mesopotamien gewonnen wurde und als Heilmittel, u.a. gegen Besessenheit diente. Es wurde am Toten Meer („Judenpech“) gefördert und ab ca. 1500 v. Chr. nach Ägypten zum Einbalsamieren der Mumien verkauft. Seit etwa 1000 n. Chr. nannten die Araber dieses Erdölprodukt für Leichenfüllungen „Mum“ (lat. mumia). Diese „ägyptische Mumie“ sollte als „Totenpech“ besondere Heilwirkung besitzen, wenn es mit Leichenteilen in Berührung gekommen und durchsetzt war. So wurden ägyptische Mumien (mumia vera Aegyptica) als begehrte Heilmittel von den Arabern exportiert.

  1. Der Leichnam als gesundheitliche Gefahr

Das Bestattungswesen hatte wohl zu allen Zeiten auch eine hygienische Bedeutung als Abwehr von gesundheitlichen Gefahren, die von verwesenden Körpern ausgehen können. Vor allem zu Seuchenzeiten, insbesondere bei den großen Pestzügen im ausgehenden Mittelalter und in der frühen Neuzeit, wurde die hygienische Problematik der Leichenbestattung besonders deutlich. Gerade bei einem entwickelten Gesundheits­system, wie dasjenige von Venedig im 16. Jh., wurden die Leichen der Pesttoten unter starken Sicherheitsvorkehrungen zusammengetragen und verbrannt. Damit sollte das Seuchengift in den Toten („Contagion“) vernichtet werden. (Die Judenpogrome, ins­be­son­dere das Niederbrennen jüdischer Viertel, stellten in Pestzeiten ein sozialhistorisch schreckliches Analogon dar.)

Gegen Ende des 19. Jh. wurden als Bereich der „Staatsmedizin“ das „Leichen- und Leichenbestattungswesen“ umfassend etabliert, wobei in Deutschland die Regelung der Leichenschau den Ländern überlassen war. Vor allem ging es um die Ausschaltung von Gesundheitsgefährdungen durch Begräbnis­plätze. So heißt es in einem Handbuch von 1928: „Bei einigermaßen rationeller Einrichtung und Bewirtschaftung der Friedhöfe sind nach wissenschaftlichen Beobachtungen und amtlichen Erhebungen… gesundheitliche Nachteile von Begräbnisplätzen weder zu erwarten noch wahrnehmbar geworden. Im besonderen ist festgestellt, dass Infektionskeime binnen kurzem in der beerdigten Leiche zugrunde gehen (Pest- und Cholerabazillen spätestens nach l Monat, Typhusbazillen nach 3 Monaten, Diphteriebazillen nach 3 Wochen).“[3]

Im Zeitalter der Bakteriologie rückte selbstverständlich der hygienische Gesichtspunkt − die Leiche als Gefahr − ganz in den Vordergrund, während die Vorstellung, dass Leichenteile auch als Heilmittel brauchbar seien, nunmehr als völlig obsolete okkulte Tradition er­schien.

  1. Der Leichnam als Forschungsgegenstand und Informationsquelle

Die für die Medizingeschichte sicherlich bedeutendste Perspektive stellt die „Leichen­schau“ im weitesten Sinn dar: (1) Als äußerliche Inspektion des Toten durch den Arzt oder eine anderweitige staatlich bestellte Person, z.B. die „Leichenfrau“ zu Beginn dieses Jahrhunderts in Bayern und als (2) „innere Leichenschau“ (Obduktion) im Bereich der Pathologie und der Rechtsmedizin.[4] Die Obduktion dient der diagnostischen Klärung der Todesursache, handele es sich nun um eine bestimmte Krankheit oder eine körper­liche Verletzung, oder um eine vorsätzliche gewaltsame Einwirkung (Mord, Suizid).

Die menschliche Leiche als Forschungsobjekt der wissenschaftlichen Medizin hatte im Laufe der Geschichte freilich einen sehr unterschiedlichen Stellenwert. Wenngleich in der antiken Medizin die Tieranatomie im Vordergrund stand, deren Ergebnisse man dann auf den menschlichen Organismus übertrug, wurden jedoch, wenn auch nur vereinzelt, menschliche Leichen seziert. Als berühmtestes Beispiel gilt hier die Schule von Alexandrien im 3. Jh. v.Chr.: Herophilos von Chalkedon (ca. 330-250 v.Chr.) und sein jüngerer Zeitgenosse Erasistratos von Keos (ca. 320-245 v.Chr.) haben systematisch menschliche Leichen seziert und bahnbrechende anatomische Entdeckungen gemacht.[5] Diese beiden ersten anatomischen Forscher im engeren Sinne begnügten sich jedoch nicht nur mit der Sektion von Leichen, sondern nahmen auch Vivisektionen an verurteilten Verbrechern vor. Für 15 Jahrhunderte lang unterblieben dann Sektionen menschlicher Leichen, um erst im ausgehenden Mittelalter wieder aufgenommen zu werden.[6] In der Renaissance entwickelte sich dann die Anatomie zur Leitdisziplin der Medizin, was sie in ihrer engen Verbindung mit der Physiologie einerseits und der Chirurgie andererseits bis ins 19. Jahrhundert blieb.

In der Anatomiegeschichte gibt es eine grundsätzliche ethische Problematik, die grob gesagt die Komplizenschaft zwischen Anatomen und Scharfrichtern betrifft.  Traditionell kam es zu einer engen Verbindung von Strafvollzug, (insbesondere der Hinrichtung) und medizinischer Forschung. Von jeher waren „Verbrecher“ bevorzugte Objekte der Vivisektion, die zugleich als Teil der Strafe aufgefasst wurde. Im Grunde handelt es sich hier um Experimente am „lebenden Leichnam“, wie sie auch in mörderischer Art und Weise an KZ-Opfern während des Dritten Reiches durchgeführt wurden, worauf hier nicht näher eingegangen werden kann.

Einen Sonderfall stellen bestimmte Experimente an Leichen dar. Auch hier waren die frischen Leichen Hingerichteter von besonderem Wert für die Forschung. So animierte beispielsweise der Galvanismus um 1800 zu entsprechenden Versuchen an den Körpern und Köpfen von Enthaupteten, sodass die Guillotine während der Französischen Revolution sozusagen zu einem willkommenen Bestandteil der Forschungsapparatur wurde. Aber auch heute werden noch Experimente an Leichen durchgeführt die ethisch umstritten sind, beispielsweise bei den Crash-Tests in der Automobilindustrie.

Exkurs: Das anatomische Spektakel − der Leichnam als Schaustück

Der Aufstieg der neuzeitlichen Anatomie zur Leitwissenschaft der Medizin ist verknüpft mit der Einrichtung von „anatomischen Theatern“, in denen wie in einem Amphitheater die anatomische Sektion aufgeführt wurde. So entstanden um 1600 anatomische Theater in Basel, Padua und Leiden. In Padua fanden z.B. zwei- bis dreihundert Zuschauer in mehreren Reihen von Sitzbänken und Stehplätzen Platz. Zunehmend wurden nun öffentliche Sektionen ein gesellschaftliches Ereignis. Dabei ging es nicht nur um Lehrsektionen für angehende Mediziner oder Chirurgen. Vielmehr wurde ein großes Publikum angelockt, das sich zur Zergliederung drängte. Die wissenschaftliche Bedeutung solcher Schausektionen schwand im Laufe der frühen Neuzeit. Immer mehr entwickelte sie sich, insbesondere in der Karnevalszeit, zu einem Volksfest, das eine neue Form von Nervenkitzel bot.

Die Techniken der Leichenkonservierung, der Präparation der Organe, insbe­son­dere durch Injektion der Gefäße mit speziellen Injektionsmitteln sowie die Präsentation der anatomischen Präparate in so genannten Naturalienkabinetten oder Wunderkammern erreichte im Laufe des 17. und 18. Jahrhunderts ein Sta­di­um der Perfektion. Dabei ging es auch um die möglichst lebensgetreue Konservierung ganzer Leichen und ihrer Nachbildung in Wachsmodellen (Moulagen). Eine wunderbare Sammlung aus dem 18. Jahrhundert besitzt das venezianische Museum „La Specola“. Auf diese Tradition der Schaustellung beruft sich auch der Begründer des Plastinationsverfahrens Günther von Hagens, der mit seinem Ausstellungskonzept „Körperwelten“ in den letzten 20 Jahren weltweites Aufsehen erregte.

 

  1. Der Scheintod: die vermeintliche Leiche lebt

Kaum ein Phänomen, das mit Sterben und Tod zusammenhängt, hat so starke Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie der Scheintod. Ist der Leichnam, den man zu Grabe trägt, wirklich tot? Ist eine plötzliche „Auferstehung“ des Toten tatsächlich ausgeschlossen? Gerade um Scheintote vor dem Lebendig-begraben-werden zu bewahren, wurde die Leichenschau durch Ärzte oder medizinisches Hilfspersonal ein­ge­führt. Wahrscheinlich war hierfür das Ausschließen eines Scheintodes das grundlegendere Motiv als die mögliche Feststellung eines gewaltsamen Todes, etwa durch Vergiftung. Die Scheintodproblematik wurde im Kontext der Medizin der Aufklärung gegen Ende des 18. Jahrhunderts breit in der medizinischen Fachwelt diskutiert, nachdem sie zuvor ein uraltes Märchen- und Legendenmotiv (z.B. Schneewittchen) gewesen war. Sammlungen von Fallberichten – einschließlich solcher aus der frühen Neuzeit mit zum Teil legendärem Inhalt – kursierten im 18. Jahrhundert und erhitzten die Gemüter. Die Angst des Publikums, bei lebendigem Leibe begraben zu werden, verband sich mit dem Anliegen der philanthropischen Ärzte, den betroffenen Menschen vor einer solchen Grausamkeit zu schützen.

Die Problematik des Scheintodes betraf auch bestimmte Unfallopfer, insbesondere (scheinbar) Ertrunkene. Es ist bemerkenswert, dass im ausgehenden 18. Jahrhundert erstmals Lebensrettungsgesellschaften gegründet wurden, wobei England eine Vorreiterrolle übernahm. Zahlreiche Geschichten von lebendig Begrabenen, durch das Seziermesser des Anatomen Wiederbelebte, von Schwängerungen scheintoter Frauen usw. kursierten in jener Zeit. Durch eindeutige Regelungen der Leichenschau und des Bestattungswesens wurde jedoch die Möglichkeit der Bestattung von Scheintoten im Laufe des 19. Jahrhunderts praktisch ausgeschlossen.

  1. Der Hirntod: Zum aktuellen Phänomen der „lebenden Leiche“

In den 1960er Jahren wurden erstmals in der Menschheitsgeschichte die technischen Voraussetzungen geschaffen, um die Vitalfunktionen, insbesondere mit Hilfe der künstlichen Beatmung, lange Zeit aufrechtzuerhalten. Daraus ergab sich die Notwendigkeit, Kriterien zu entwickeln, nach denen ein Behandlungsabbruch von intensivmedizinischen Maßnahmen gerechtfertigt erschien. Darüber hinaus stand die sich rasch entwickelnde Transplantationsmedizin vor der Problematik, „lebend frische“ Spenderorgane zu gewinnen. Auch hier ging es um solche Kriterien, die es erlaubten, aus einer noch teilweise „lebenden“ Leiche Organe zu entnehmen. 1966 setzte die Französische Akademie der Medizin als eine der ersten medizinischen Fachgruppen zur klinischen Definition des Todeseintritts den irreversiblen Ausfall der Hirnaktivität an die Stelle des Herzkreislauf-Stillstandes. 1968 wurde an der Harvard Medical School dieses Konzept des „Hirntodes“ so begründet, wie es auch heute grundsätzlich noch Gültigkeit hat: Neben der absoluten Bewusst­losig­keit und Unerregbarkeit, der Bewegungslosigkeit und des Atemstillstands, der absoluten Reflexlosigkeit (Hirnstammreflexe erloschen) gilt als weiteres Kriterium die Nulllinie im EEG, die auch nach 24 Stunden keine Veränderung aufweist.

Die ethische und vor allem ästhetische Problematik entspringt nicht nur religiösen oder philosophischen Bedenken, die Zweifel an einer so eindeutig definierbaren Grenze zwischen Leben und Tod aufkommen lassen, sondern vor allem aus dem unmittelbaren Erleben der mit dem Hirntoten befassten Menschen: Angehörige, Pflegepersonal, Ärzte, Transplantationschirurgen. Der rationalen Definition des Hirntodes steht das Erleben eines scheinbar lebendigen Körpers gegenüber, auch wenn dessen organische Funktionen ausschließlich von den künstlichen intensivmedizinischen Maßnahmen abhängen. In diesem rational kaum zu bewältigenden Unbehagen kommt wahrscheinlich eine kulturhistorisch durchgehende traditionelle Vorstellung zum Ausdruck: Die Ambivalenz angesichts der menschlichen Leiche, dass diese zwar für tot gehalten wird und dennoch ein Stück weit lebendig erscheint.

In der gesamten Kulturgeschichte war zu keiner Zeit der Leichnam eine bloße Sache, die nach rationalen Gesichtspunkten zu entsorgen war. Sie ist dies heute ebenso wenig wie in der Steinzeit. Die moderne hoch technisierte Medizin fordert nun vom Menschen, sozusagen die kulturhistorische Schwerkraft zu überwinden und sich angesichts eines Hirntoten auf einer Intensivstation so zu verhalten, als handele es sich nicht nur um eine wirkliche Leiche, sondern zugleich auch um eine solche, mit der wie mit einem nichtmenschlichen Objekt umgegangen werden könne. Kostet die traditio­nelle Sektion bereits eine Überwindung des eingewurzelten Gefühls, dass die Leiche doch noch irgendwie weiterlebe, so potenziert sich diese Problematik noch bei der Organ­entnahme an einem Hirntoten. Dabei baut sich eine, nach meinem Eindruck unlösbare Spannung zwischen rationaler Einsicht und emotionaler Ergriffenheit auf.

 

Schlussbemerkung

Was bedeuten nun „Pietät“ und „würdevoller Umgang“ im Hinblick auf den menschlichen Leichnam? Es gibt keine universalen Verhaltensweisen. Was man unter Würde und Pietät versteht, ist höchst verschieden. Aber es gibt dennoch eine kulturanthropologische Konstante: Die Bestattungs- und Trauerrituale sind im Kulturleben der menschlichen Gruppen von überragender Bedeutung, wie die Geschichte der Sepulkralkultur belegt. Aber sie sind formal sehr verschieden. Wenn zum Beispiel die Parsen, eine zoroastrische Religionsgemeinschaft, bis heute die Himmelsbestattung praktiziert und die Leichen ihrer Verstorbenen den Aasgeiern auf Bestattungstürmen zum Fraß anbieten, so entspricht dies keineswegs unseren Vorstellungen von Pietät und Würde. Oder wenn im heutigen Japan selbst die Entnahme der Hornhaut von klinisch Toten mit einem Tabu belegt ist und zu schwersten Störungen im Familienleben, etwa entsetzlichen Alpträumen, führen kann, so ist dies bei uns im Westen angesichts von flächendeckenden Herz- und Nierentransplantationen kaum verständlich. Wenn wir aber verstehen wollen, müssen wir uns als Wissenschaftler mit einer vergleichenden Kulturgeschichte und Kulturanthropologie auseinandersetzen.

 Literatur

Abuhali Ben-Omer (1767): Abuhali Ben-Omer, Astrologia terrestris oder irdische Sterndeutungs-Lehre … aus dem Arabischen … in das Teutsche übers, und mit einer Zugabe von der Sympathie und Antipathie, auch Oniromantie vermehret, Freystadt 1767 [Tübingen]

Becker (1998): Volker Becker, Leiche, in: Görres-Gesellschaft (Hrsg.), Lexikon der Bioethik, Bd. 2, Gütersloh 1998, S. 583-584

Etymologisches Wörterbuch (1993): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, erarb. im Zentralinstitut für Sprachwissenschaft, 2. Aufl., durchges. u. erg. von Wolfgang Pfeifer, Berlin (1993)

Schott (1993): Heinz Schott, Die Chronik der Medizin, Dortmund 1993

Solbrig (1928): O. Solbrig, Leichen- und Leichenbestattungswesen, in: Fielitz et al., Krankenhauswesen, Bäder und Kurorte, Irrenwesen, Leichenwesen, Berlin 1928 (= Handbücherei für Staatsmedizin; Bd. 10), S. 154-232

von Staden (1996): Heinrich von Staden, Alexandrien als das Zentrum der medizinischen Forschung. Herophilos und die frühe Menschenanatomie, in: Hein Schott (Hrsg.), Meilensteine der Medizin, Dortmund (1996), S. 67-73

Strätz (1998): Hans-Wolfgang Strätz, „Bestattung“, in: Görres-Gesellschaft (Hrsg.), Lexikon der Bioethik, Bd. l, Gütersloh 1998, S. 338-341

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Endnoten

[1] Vortrag zum 2. Symposium des Göttinger Zentrums für Medizinrecht „Würde und Selbstbestimmung des Menschen über den Tod hinaus“ am 24.06.2016 in Göttingen

[2] Abuhali Ben-Omer (1767), S. 132f.

[3] Solbrig (1928), S. 188.

[4] Vgl. ebd., S. 181.

[5] Vgl. von Staden (1996).

[6] Ebd., S. 67.

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