Magie, Sympathie und Resonanz im Kontext von Medizin- und Kulturgeschichte (2017)

Am 18. Mai 2017 hielt ich an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg (bei Bremen) diesen Vortrag im Rahmen des Wissenschaftlichen Seminars im Sommersemester 2017:

„Resonanz — Interdisziplinäre Perspektiven auf ein Modell“

auf Einladung von Frau Prof. Dr. Céline Kaiser, meiner ehemaligen Mitarbeiterin am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn.

Hier ist das Redemanuskript zum Download.

Hier ist die dazugehörige PPT-Präsentation.

Mesmerismus: Ein naturphilosophisches Heilkonzept zwischen Aufklärung und Romantik (2015)

Am 22.07.2015,  einem sehr schönen, heißen Sommerabend hielt ich am Deutschen Medizinhistorischen Museum in Ingolstadt einen Vortrag über Mesmerismus. 

Er war Teil der Vortragsreihe

„Auf neuen Wegen: Medizin zur Zeit Napoleons“

im Sommersemester 2015 und wurde enstprechend angekündigt.

Hier meine Powerpoint-Präsentation.

Der Museumsdirektorin Frau Prof. Dr. Marion Maria Ruisinger gilt mein Dank für die freundliche Einladung.

Vor dem Vortrag spazierte ich durch Ingolstadt in nachmittäglicher Sommerhitze zum Deutschen Medizinhistorischen Museum, das in dem wunderbaren barocken Bau der Alten Anatomie der ehemaligen Universität Ingolstadt — der ersten Bayerischen Universität — untergebracht ist. Im Folgenden einige Fotos.

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Zuerst suchte ich die Asamkirche auf

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Die Asamkirche hatte aber kurz zuvor um 17 Uhr geschlossen — schade, wollte ich doch das berühmte Deckengemälde bewundern

 

Mit dem Deckengemälde habe ich mich etwas näher in meinem Buch „Magie der Natur“ auseinandergesetzt, gerne hätte ich es „in natura“ betrachtet …

Hier die betreffenden Seiten aus meinem gedruckten Buch mit den entsprechenden Abbildungen.

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Aus Heinz Schott: „Magie der Natur …“, Teil 2, Aachen: Shaker Verlag, 2014, S. 285 — Deckengemälde in der Asamkirche Ingolstadt

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Aus H. Schott: Magie der Natur, Teil 2, S. 286 — Deckengemälde in der Asamkirche Ingolstadt

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Aus H. Schott: Magie der Natur, Tei. 2, S. 287

 

 

 

 

 

 

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Asamkirche – Detailansichten

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Ingolstädter Patrizierhaus

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Alte Anatomie der ehemaligen Universität Ingolstadt — Straßenseite

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Alte Anatomie von der Gartenseite

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Im Botanischen Garten der Alten Anatomie

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Der Duft- und Tastgarten

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Eine Tafel verweist auf den edlen Spender

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Gewittrige Atmosphäre, deshalb düsteres Licht

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Ein Brunnen mit Äskulapschlange

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Im Hintergrund der eingerüstete Erweiterungsbau des Museums

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Viele Kräuter, Blumen und sonstige Pflanzen sind im Garten zu bewundern

Franz Anton Mesmer — ein spekulierender Arzt der Goethezeit (PPT-Präsentation 2015)

Diesen Vortrag hielt ich im Hörssal XV des Melanchthonianums der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 21. Mai 2015 auf Einladung der Goethe-Gesellschaft Halle (Saale). Hier meine PPT-Präsentation.

Ansprache zur Enthüllung der Mesmer-Büste am 28. Juni 2013 in Iznang

Zur Veranstaltung siehe

http://schott.wordpress.com/2013/05/18/franz-anton-mesmer-buste-wird-am-28-juni-2013-in-seinem-geburtsort-iznang-enthullt/

Ein Zeitungsbericht über die Veranstaltung:

http://www.wochenblatt.net/heute/nachrichten/article/wuerdiger-platz-fuer-den-newton-der-medizin.html

Begrüßung

Danke für die ehrenvolle Einladung, hier sprechen zu dürfen. Ich möchte nur einige wenige Punkte kurz herausstellen:

1.      Erinnerung an Mesmers 250. Geburtstag am 23. Mai 1984, Feier in Iznang: Marsch zum Geburtshaus, Empfang durch Herrn Bölli, Abendessen im „Adler“, mein Vortrag, umrahmt von Musik (Duo von Mozart für Violine und Klavier).

2.      Seither hat sich die Rezeption von Mesmer bzw. dem Mesmerismus verstärkt, große interdisziplinäre und internationales Interesse.

3.      Das Thema „Mesmer“ begleitet mich als Medizinhistoriker seit den 1980er Jahren und macht einen Schwerpunkt meiner letzten großen Studie „Magie der Natur“ aus, die demnächst in Druck gehen soll.

4.      Ich freue mich, dass Iznang, dieser wunderschöne Geburtsort von Franz Anton Mesmer, nun ihren berühmten Sohn mit einem Denkmal ehrt.

5.      Es wäre wunderbar, wenn wir uns in Iznang hin und wieder in Sachen Mesmer, vielleicht in Form eines besonderen Mesmer-Tages, treffen würden − denn die Geschichte des Mesmerismus und nicht zuletzt Mesmers Lehre vom so genannten Fluidum oder animalischen Magnetismus ist noch lange nicht zu Ende!  

In diesem Sinne wünsche ich der Gemeinde Iznang und uns allen noch viel Freude mit unserem Helden, der von diesem wunderbaren Ort am See zutiefst geprägt war. Es gibt noch vieles mit ihm zu entdecken.

 

Vielen Dank!

Zur historischen Mesmer-Büste von Franz Xaver Messerschmidt (1770) siehe den speziellen Beitrag in diesem Blog:

https://heinzgustavdotcom.wordpress.com/2015/01/08/303/